Wissen: Was ist Inflation?

Inflation ist in der Wirtschaft ein häufiges Vorkommnis, bei dem die Preise für Waren und Dienstleistungen im Laufe der Zeit zunehmen. Das bedeutet, dass man mit dem gleichen Geld weniger kaufen kann als noch vor einiger Zeit. Zum Beispiel vor 2 Jahren. Inflation kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie z. B. durch eine steigende Geldmenge, eine steigende Nachfrage bei gleichbleibendem Angebot oder eine sinkende Produktionsleistung.

Negative Auswirkungen der Inflation

Eine Inflation hat negative Auswirkungen auf die Kaufkraft der Menschen. Sie kann zu einer Verringerung des realen Einkommens führen und die Lebenshaltungskosten erhöhen. Außerdem kann eine Inflation zu einer Vermögensentwertung führen, da die Kaufkraft von Geld im Laufe der Zeit sinkt. Also konkret bekommt man heute weniger für das gleiche Geld (z.B. 100 Euro) als noch vor 10 Jahren.

Tagesgeld als Inflationsschutz

Um sich gegen die Inflation abzusichern, kann man in Sachwerte investieren, wie z. B. Immobilien, Aktien oder Gold. Sachwerte sind nicht so stark von der Inflation betroffen wie Geld und können daher die Kaufkraft besser erhalten.

Eine weitere Möglichkeit, sich gegen die Inflation abzusichern, ist die Investition in Tagesgeld. Tagesgeld ist ein Bankkonto, auf dem man sein Geld jederzeit zinsbringend anlegen kann. Die Zinsen für Tagesgeld sind zwar relativ niedrig, aber sie können dazu beitragen, die Kaufkraft von Geld im Laufe der Zeit zu erhalten bzw. abzufedern. Ein Beispiel: Legt man 100 Euro zu einem Tagesgeld-Zins von 2 Prozent an. So steigt der Wert nach einem Jahr auf 102 Euro. Liegt die Inflation bei 3 Prozent pro Jahr. Bedeutet dies, dass das Geld effektiv nach einem Jahr nur noch 97 Euro wert im Vergleich zum Vorjahr hat. Dank der Tagesgeld-Zinsen würde der Verlust auf einen Euro abgefedert werden.

Heftige Beispiele für Inflation

Ein Beispiel für Inflation ist die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahren 1946 bis 1948 stiegen die Preise in Deutschland um über 200 %. Das bedeutet, dass man mit dem gleichen Geld im Jahr 1948 nur noch die Hälfte kaufen konnte als noch im Jahr 1946.

Ein weiteres Beispiel für Inflation ist die Zeit der Ölkrise in den 1970er Jahren. In den Jahren 1973 bis 1974 stiegen die Preise in Deutschland um über 25 %. Das war zum Teil auf die stark gestiegenen Ölpreise zurückzuführen.

Fazit

Inflation ist ein ernstzunehmendes Problem, das die Kaufkraft der Bürger und die Vermögenswerte beeinträchtigen kann. Um sich gegen die Inflation abzusichern, können Bürger in Sachwerte oder Tagesgeld investieren.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell optimiert.

Der Zinsaufschwung ist da – die Inflation auch

Lange mussten Sparer auf Zinsen verzichten. Doch im Sommer wurde die Kehrtwende eingeläutet. In zwei Zinsschritten hat die EZB den Leitzins auf jetzt 1,25 Prozent gehoben (Stand September 2022). Eine wahnsinnige Zahl im Vergleich zu den letzten Jahren. Dennoch gibt es keinen Grund zur Freude. Die Inflation liegt in Deutschland aktuell (Stand August 2022) bei knapp 8 Prozent. Eine wahnsinnige Zahl.

Was bedeutet das für Sparer?

Wer sein Geld anlegt, klassisch im Sparbrief oder auf dem Tagesgeld-Konto, macht seit Jahren ein Verlustgeschäft und leider auch derzeit. Bei einer Inflation von rund 8 Prozent müsste der Sparzins mindestens acht Prozent betragen um ohne Verlust sein Geld anzulegen. Ein Prozentsatz der utopisch erscheint.

Viele Banken haben zwar in den letzten Wochen ihre Sparzinsen nach oben gedreht, aber bislang viel zu wenig. Der Top-Zins im tagesgeld-charts.de-Vergleich liegt aktuell bei gerade einmal 0,75 Prozent. Versuchen wir es positiv zu betrachten: Es ist mehr als keine Zinsen. Und wer sein Geld kurzfristig verfügbar halten will oder muss, ist damit besser bedient, als bei vielen klassischen Hausbanken die immer noch einen Sparzins zwischen 0,00 bis 0,20 Prozent anbieten. Viele Banken haben unter dem Negativ-Leitzins gelitten und sind jetzt vorsichtig. Gehen nur langsam mit den EZB-Zinsschritten mit. Immerhin ist der Negativzins bei nahezu allen Banken für den normalen Privatkunden erst einmal Geschichte.

Bei den Festgeld-Angeboten sieht es ein klein wenig besser aus. Ab einer Laufzeit von 24 Monaten sind derzeit mehr als 2,01 Prozent möglich. Allerdings ist das Geld mindestens 2 Jahre nicht verfügbar.