DKB-Cash - Das kostenlose Girokonto vom Testsieger

Die Tagesgeld Top10

PlatzZinsenBankZinszahlungenHinweisLink
:: 1 ::1,40 %VW Bankmonatlichbis 50.000 Euro / 4 Monate ZinsgarantieHIER
:: 2 ::1,30 %1822direktjährlichZinsgarantie bis 20.07.2014HIER
:: 3 ::1,30 %DAB Bankvierteljährlichbis 50.000 Euro / 6 Monate ZinsgarantieHIER
:: 4 ::1,25 %ING-Dibajährlich4 Monate Zinsgarantie ab VertragsabschlussHIER
:: 5 ::1,20 %Cortal Consorsvierteljährlichbis 50.000 Euro / 12 Monate ZinsgarantieHIER
:: 6 ::1,20 %MoneYouvierteljährlichHIER
:: 7 ::1,10 %Bank of ScotlandjährlichHIER
:: 8 ::1,05 %DKBmonatlichinkl. free Girokonto + KreditkarteHIER
:: 9 ::1,00 %GEFA Bankjährlich10.000 € MindestanlageHIER
:: 10 ::1,00 %VTB Direktbankvierteljährlichbietet attraktive Festgeld-AngeboteHIER

Alle Angaben ohne Gewähr.

MoneYou senkt im Juli die Sparzinsen

Die letzte Zinssenkung von MoneYou liegt schon ein paar Tage zurück. Anfang Januar haben wir über die letzte Zinssenkung berichtetet. Im unteren Diagramm lässt sich die Zinsentwicklung der letzten Monate nachvollziehen.

Nun steht die nächste Zinssenkung bevor. Am Donnerstag, den 03. Juli 2014 wird MoneYou den aktuellen Zinssatz von 1,30 Prozent auf 1,20 Prozent senken.

Mit dieser Zinssenkung fällt das Tagesgeldkonto von MoneYou tief in den tagesgeld-charts.de. Es geht von Platz 2 auf Platz 6 und das obwohl mehrere Banken derzeit den Zinssatz von 1,20 Prozent anbieten. Warum das? Viele Banken bieten derzeit eine Zinsgarantie ab Vertragsabschluss an und erhalten dadurch einen kleinen Bonus bei der Bewertung.
So bietet Cortal Consors gegenwärtig ebenfalls 1,20 Prozent Zinsen beim Tagesgeld an, spricht aber zeitgleich eine Zinsgarantie für 12 Monate aus.

Auch die Festgeldzinsen werden bei MoneYou angepasst.
Vertragslaufzeit 6 Monate: 1,30 Prozent, zuvor 1,40 Prozent.
Vertragslaufzeit: 12 Monate: 1,40 Prozent, zuvor 1,50 Prozent.

Die aktuelle Top10 im Festgeld findet sich hier.

 

EZB: Leitzins auf absolutes Rekordtief gesenkt – 0,15 Prozent

Einmal im Monat, in der Regel an einem Donnerstag um genau 13:45 Uhr gibt die EZB den aktuellen Leitzins im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Während in den letzten Monaten der Zins stabil auf 0,25 Prozentpunkte verblieben ist, gab es heute den großen Schock.
Es war wieder 13:45 Uhr als EZB-Chef Mario Draghi verkündet hat, dass der Leitzins auf ein erneutes Rekordtief gesenkt wurde. Ab sofort liegt der Leitzins der Europäischen Zentralbank bei 0,15 Prozentpunkten.

Der Einlagezins der EZB für Banken wurde zum ersten Mal in der Geschichte ins Minus gefahren. Ab sofort müssen Banken für ihre Anlagen 0,10 Prozent Zinsen zahlen.

Für die Sparer in Deutschland sind diese Nachrichten mehr als schlecht. Es ist davon auszugehen, dass die Tagesgeld-Zinsen in den kommenden Monaten weiter sinken werden. Auch Festgelt-Angebote werden vermutlich an Attraktivität deutlich verlieren.
Daher sind insbesondere Sparbriefe bzw. Festgeldangebote mit festen Zinssätzen in diesen Tagen beliebt. Noch gibt es mehr als 2,30 Zinsen für eine Geldanlage mit einer Laufzeit von 5 Jahren. Eine Übersicht der Top-Festgeld-Anlagen haben wir in unserer Top10 zusammengeführt.

Wie geht es jetzt weiter?
Die Frage ist nicht zu beantworten. Schauen wir nach Dänemark, so wird es am Himmel tief dunkel. Die dänische Notenbank hat bereits vor einiger Zeit den Leit- und Leih-Zins gesenkt. Die Folgen: Girokontoführungsgebühren sind gestiegen und Sparzinsen liegen nahezu bei Null Prozent.
Dies soll, nach den Worten von Mario Draghi als EZB-Chef in der Eurozone natürlich nicht passieren. Auszuschließen ist es aber nicht.
Ein weiteres Problem ist die Inflation. Schon heute ist es schwer die Inflation des Ersparten mit Hilfe von Zinsen zu verhindern.
In der Euro-Zone liegt die Inflation aktuell im Durchschnitt bei 0,70 Prozent. In Deutschland knapp über 1,10 Prozent.
Böse Zungen behaupten nun, Mario Draghi würde als Italiener vor allem auf Italien schauen. Denn dort liegt die Inflation aktuell bei 0,48 Prozent. Ein niedriger Leitzins kann in Italien tatsächlich die Wirtschaft ankurbeln. In Deutschland dagegen ist die Wirtschaft derzeit (noch – so muss man es sagen) gesund.

Cortal Consors kündigt erneut Zinssenkung an

Die letzte Zinssenkung liegt bei Cortal Consors nicht einmal 2 Monate zurück, so wurde nun verkündet, dass es zum 23. April 2014 eine weitere Zinssenkung beim Tagesgeld geben wird.

Von aktuell 1,30 Prozent geht es auf 1,20 Prozent.  Wer noch bis zum 23. April den Vertrag online bei Cortal Consors abschließt, sichert sich für 12 Monate den alten Zinssatz. Auch der neue Zins wird wieder mit einer 12monatigen Zinsgarantie für das Tagesgeld ausgegeben. Einziger, aber sehr großzügiger Harken: Bis zu einem Anlagebetrag von 50.000 Euro.

 

Wissen: Was ist die Abgeltungsteuer?

Die Abgeltungsteuer wurde im Jahr 2009 eingeführt und sollte ein Symbol für die Verwirklichung des Traumes eines gerechteren und einfacheren Steuersystems werden. Bei der Einführung dieser Steuer wurde das komplette bisherige System der Besteuerung der Kapitalerträge reformiert und die bisherige Kapitalertragsteuer in die neue Abgeltungsteuer überführt. Damit war auch – wie im folgenden Abschnitt nachzulesen ist – ein kompletter Systemwechsel in der Steuerpolitik verbunden.

Abkehr von der bisherigen Besteuerung nach Leistungsfähigkeit
Im bis zum Jahr 2009 geltenden System wurden alle Kapitalerträge inkl. der Zinsen aus dem Festgeld, Tagesgeld oder dem klassischen Sparen keinem einheitlichen Steuersatz unterworfen. Vielmehr zahlte der Steuerpflichtige auf die Kapitaleinkünfte den gleichen Steuersatz als wenn er dieses zusätzliche Einkommen aus Erwerbstätigkeit bekommen hätte. Für einen Gutverdiener bedeutete dies eine Belastung bis zum ->Spitzensteuersatz und ggf. der Kirchensteuer. Allerdings waren viele Kapitalerträge steuerfrei gestellt: Wer in Aktien investierte und diese langfristig hielt, der musste lediglich die jährlichen Dividenden versteuern. Die Kursgewinne blieben steuerfrei.

Gem. dem Grundsatz, dass die Bemessungsgrundlage höher sein müsse und dafür geringere Steuersätze erhoben werden sollen, wurde dieses Verfahren verändert. Im Rahmen der Abgeltungsteuer wird nunmehr der gesamte Wertgewinn mit einem einheitlichen Steuersatz besteuert. Die Banken greifen dem Steuerpflichtigen gleich zum Auszahlungszeitpunkt in die Tasche.

Eine weitere Änderung ist die Frage der Steuerzahlung durch den Steuerpflichtigen. Während die Steuerpflichtigen beispielsweise Kursgewinne in ihrer Jahressteuererklärung abgaben und dann erst nach Ausstellung des Steuerbescheides zahlten, greift die Abgeltungsteuer in der heutigen Form direkt als Quellensteuer. Die Banken müssen also den entsprechenden Steuerbetrag selbständig einbehalten und an das Finanzamt abführen. Dies geschieht in den ersten Jahren nach Einführung der Abgeltungsteuer in anonymisierter Form, da die Steuerlast ja schon bezahlt worden ist.

Durch die in den nächsten Jahren geplante Einführung des sogenannten vollständigen Informationsaustausches zwischen Banken und Steuerbehörden wird dann jede Zahlung erfasst werden und mit dem Namen und der neuen einheitlichen ->Steuer-ID versehen werden.

Damit wird jeder Steuerpflichtige, der den ->Sparer-Pauschbetrag überschreitet, mit dem gleichen einheitlichen Steuersatz von 25 % plus dem Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,50 % und ggf. der Kirchensteuer belastet. Zudem entfällt für Aktienbesitzer die früher übliche komplexe Verrechnung der von den Unternehmen gezahlten Steuern mit der Abgeltungssteuer genannten Form dieser einheitlichen Kapitalertragsteuer.

Zinserhöhung bei der VW Bank

Die VW Bank hat mit sofortiger Wirkung die Sparzinsen beim Tagesgeld für alle Neukunden erhöht. Ab sofort werden die ersten vier Monate mit 1,40% Zinsen jährlich vergütet. Zuvor waren es nur 1,25%.
Damit klettern die VW Bank in den tagesgeld-charts.de auf Platz 1.
Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich und gilt für einen Anlagebetrag bis 50.000 Euro. Durch die monatliche Verzinsung wird der Zinseszins-Effekt erzielt. Das bedeutet: Rein rechnerisch liegt der Jahreszins sogar ein Stückchen höher. Höhere Beträge werden mit dem aktuellen Zinssatz, den auch Bestandskunden erhalten, von 0,60% vergütet.