Optimaler Schutz vor Nachteilen im Bereich Tagesgeld

Das Thema Tagesgeld ist derzeit in aller Munde. In der Werbung werden Verbrauchern viele Modelle für Tagesgeldkonten präsentiert. Kostenlose Konten mit hohen Zinsen werden angepriesen. Doch ist das wichtig so? Bringen diese Konten einen Nutzen für die Verbraucher? Können auch Nachteile entstehen?

Wer diese und andere Fragen rund um das Tagesgeldkonto beantwortet haben möchte, sollte sich vor Vertragsabschluss bzw. Kontoeröffnung zunächst einmal eingehend beraten lassen. Diese Beratungen werden von den meisten Unternehmen in dieser Branche angeboten. Allerdings sollten die Interessenten sich im Hintergrund auch von fachlich versierten Personen unterstütze lassen.

Wer bietet diese Unterstützung an?
Diese Unterstützung erhalten Verbraucher beispielsweise durch eine kompetente Anwaltskanzlei. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass es sich um einen Anwalt oder mehrere Anwälte handelt, die sich im Finanzrecht und Vertragsrecht speziell auskennen. In diesem Bereich gibt es so viele Änderungen in sehr kurzer Zeit, dass es wichtig ist, dass die Anwälte ihre Fachkenntnisse stets aktualisieren.

Verbraucher können die Anbieter auch auf ihre Besuche von Seminaren, Vorträgen und Fachveranstaltungen ansprechen. Schnell wird deutlich, dass es den Anwälten in der Regel selbst wichtig ist, dass sie fit in dem Thema sind.

Welche Unterstützung erhalten Verbraucher konkret?
Verbraucher erhalten von den Anwälten vielseitige Unterstützung. Konkret kann es sich am Beispiel des Tagesgeldkontos darum handeln, dass diese mit den Verbrauchern gemeinsam die beschafften Informationen auswerten. Gemeinsam werden die Infos gesichtet und einander gegenüber gestellt. Im Vergleich wird erkennbar, welche Anbieter genauer untersucht werden sollten und welche direkt ausscheiden.

Wenn die Verbraucher sich beraten lassen, sollten sie nicht sofort einen Vertrag abschließen und ein Konto eröffnen. Es ist wichtig, dass die Interessenten noch einmal mit der Kanzlei Rücksprache halten. Hierfür können die Verbraucher sich bei dem Anbieter eine Bedenkzeit erbitten und oftmals auch die Unterlagen zum Sichten mitnehmen.

Nicht immer zeigen sich die Anbieter kooperativ. Tun sie es doch, so ist das bereits ein Zeichen für einen guten Service. Diese Vertragsunterlagen bewerten die Anwälte dann mit den Verbrauchern vor der Kontoeröffnung. Hier können die Zinsansprüche, Kündigungsfristen, Gebühren, versteckte Kosten und andere Punkte genau angesehen werden. Möglich ist aber auch, dass die Anwälte den Kunden vor der Beratung mitteilen, auf welche Punkte sie explizit bei einer Eröffnung von einem Tagesgeldkonto achten sollten. Auf diese Weise gehen die Verbraucher vorbereitet und gestärkt in ein Gespräch mit dem Bankberater. So finden sie das Konto, das den individuellen Ansprüchen am besten gerecht wird und erleben keine böse Überraschung.

Der Sommer 2017 und das liebe Tagesgeld befindet sich im Sommer-Urlaub

In den letzten Monaten ist beim Tagesgeld wenig bis nahezu gar nichts passiert. Betrachtet man es negativ, so ist festzuhalten, dass die Zinspolitik der EZB weiterhin dem kleinen Sparer schadet. Die Zinsen beim Tagesgeld decken nicht mehr die Inflationsrate. Im Juni lag die Inflationsrate in Deutschland bei 1,6%, im Juli bereits bei 1,7%.

Doch betrachtet man es positiv, so stellt man fest: Trotz einem Rekord-Minus-Leitzins von 0,00 % haben sich die Tagesgeldangebote weitestgehend stabilisiert. Als die EZB den Leitzins im März 2016 auf null Prozent gesenkt hat, purzelten Monate lang die Tagesgeldzinsen in den Keller. Jetzt ist seit rund vier Monaten eine gewisse Stabilität zu erkennen. In den tagesgeld-charts.de führt die Consorsbank mit aktuell 1,00 Prozent die Charts an. Im März lag die Alpha Bank mit 1,01 Prozent auf Platz eins (heute 0,77 Prozent – Platz 2).

Während es wenig Bewegung beim Tagesgeld gibt, befinden sich die Festgeld-Angebote weiterhin im harten Konkurrenzkampf um den Kunden. Ein Blick in die Top10 zeigt viel Bewegung.

Wie geht es jetzt weiter?
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre Null-Zins-Politik nicht mehr lange weiterfahren können. Die Inflation zieht an, der Unmut bei den Sparern steigt. Finanzanalysten hatten bereits eine Ankündigung zur Kehrtwende für Juni prognostiziert. Passiert ist leider nichts. Ob die erwartete Ankündigung im August, September oder Oktober ausgesprochen wird ist fraglich. Doch höchstwahrscheinlich wird in den nächsten Monaten etwas passieren. Der Anleihen-Ankauf der EZB kann nicht endlos fortgeführt werden. Eine Anhebung des Leitzins in den nächsten 24 Monaten ist sehr wahrscheinlich.

Der Frühling kommt – das Tagesgeld sinkt

Stillstand ist der Tod, aber nur eine Richtung vor den Augen zu haben, dürfte auch nicht Gesund sein. Die Guthabenzinsen für Tagesgeldprodukte fallen weiter. In den ersten Monaten des Jahres 2017 haben fast alle Banken unserer Top10 ihren Zinssatz angepasst. Einzig die Consorbank hält sich mit ihrem Neukundenangebot wacker bei 1,00 Prozent.

Was jetzt tun?
Eine Frage die sich mit Sicherheit derzeit zahlreiche Sparer stellen. Ein Lichtblick ist die US-Notenbank die erst kürzlich ihren Leitzins angehoben hat. Doch die EZB bleibt weiterhin ihrem Null-Prozent-Leizins-Kurs treu. Eine Leitzinserhöhung für den europäischen Markt ist nicht in Sicht. Ganz vorsichtig formuliert man eine mögliche Anhebung für frühestens Ende 2017, vermutlich eher Mitte 2018.

Bis dahin wird sich der Tagesgeldmarkt kaum bewegen. Viel weiter in den Keller dürften die Zinsen bei zahlreichen deutschen Banken nicht mehr fallen, aber vermutlich auch nicht steigen.

Alternativen?
Sparbriefe mit kurzen Laufzeiten bieten derzeit annähernd Alternativen zu Tagesgeldprodukten. Ein ganz nettes Angebot gibt es bei RaboDirect. Die Bank hat neben dem normalen Tagesgeldkonto noch das Produkt „RaboSpar30“ und „RaboSpar90“ im Portfolio. Die Zahlen stehen dabei für eine Abbuchungsfrist, bringen aber Zinsen. So müssen Kunden beim RaboSpar90 ganze 90 Tage auf die Überweisung auf ihr Referenzkonto warten, nachdem die Zahlung veranlasst wurde. Doch dafür wird das Konto (aktuell) mit 0,60 Prozent verzinst, statt beim täglich verfügbaren Tagesgeld von aktuell 0,40 Prozent bei RaboDirect. Ein guter Kompromiss.

Mehr Infos zu den Kurzzeit-Festgeld-Produkten der RaboDirect und noch mehr Festgeld- bzw. Sparbrief-Angebote liefert unsere aktuelle Top10 im Festgeld.

Letztes Update vor Weihnachten: Consorsbank zurück unter den Top-Tagesgeld-Banken

Es wird Zeit für ein allerletztes Update der tagesgeld-charts.de vor Weihnachten. In den letzten Monaten stagnierte der Markt für Tagesgeld-Einlagen weitestgehend. Kein Wunder: Die EZB hält hart an ihrer Null-Zinspolitik fest. Sparkassen und Volksbanken zahlen schon seit Monaten nahezu Null Zinsen auf Tagesgeldprodukte. Einzig Direktbanken bietet aus unterschiedlichen Gründen noch (ein paar) Zinsen.

Das sind die Gründe
Zum einen sind gut verzinste Tagesgeldkonten für Direktbanken ein Marketinginstrument. Zahlt die Bank ordentlich Zinsen, wird sie in den Medien überall erwähnt. Zum anderen haben Direktbanken einen ganz anderen Kostenapparat. Kein Filialnetz, nicht Hunderte Produkte im Angebot. Viele Direktbanken bieten 5-6 Kreditprodukte und 2-3 Geldanlagen an. Und zu guter Letzt: Manche Direktbanken sitzen im Ausland und profitieren nur wenig von der guten Wirtschaftslage in Deutschland. Bei Banken im Ausland ist stets Vorsicht geboten. Auch wenn es eine 100prozentige Einlagensicherung geben sollte, so ist bei einer Bankenpleite der Aufwand um an sein Geld zu gelangen nicht zu unterschätzen.

Kommen wir zu der Top 3 kurz vor Weihnachten
3. Die ING-DiBA bietet aktuell 1%.
2. Die Consorsbank ist zurück. Mitte Dezember wurde der Zinssatz auf 1% erhöht.
1. Key Project bietet aktuell 1,2%.

Die komplette tagesgeld-charts.de – Top 10 gibt es hier.

Tagesgeldkonten und Kredite im Vergleich

Viele Anleger legen mittlerweile Wert darauf, dass das Geld, was angelegt wird auch kurzfristig verfügbar ist. Das bedeutet, dass die Banken nun Tagesgeldkonten anbieten, mit denen die Kunden mehr Vorteile nutzen können. Die ständige Verfügbarkeit des Geldes, die hohe Verzinsung und besonders die absolute Flexibilität stehen in dem Fall eindeutig im Vordergrund. Dementsprechend kann man auch die Kreditkarte billiger erhalten, wenn man direkt das eigene Girokonto, inklusive Tagesgeldkonto und Kreditkarte koppelt.

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Tagesgeldkonto und einem Sparbuch sind die Zinssätze. Diese sind bei einem Tagesgeldkonto nicht festgeschrieben. Das bedeutet, dass die Zinssätze bei dieser Sparmöglichkeit variieren können. Je nach der eigentlichen Marktentwicklung gibt es hierbei eindeutige Schwankungen, die von Bank zu Bank verschieden sind. Die Praxis zeigt allerdings, dass die Verzinsung bei einem Tagesgeldkonto deutlich höher ist, als bei einem Girokonto oder Sparbuch. Dementsprechend ist das Tagesgeldkonto ebenfalls eine gute Möglichkeit, um sein Geld kurzfristig anlegen zu können und dementsprechend auch darüber zu verfügen, wenn man es möchte.

Was ist bei einem Tagesgeldkonto zu beachten?
Wer mit dem Gedanken spielt, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen sollte sich eine Checkliste machen und schauen, welche Fakten wichtig bei der Auswahl sind. Schließlich zählt nicht nur die richtige Bank dazu, sondern auch einzelne Punkte, die einfach auffallen müssen. Die Kündigungsfristen und auch die Verzinsungszeiträume sind in dem Bereich sehr wichtig. Daher sollte man gezielt schauen, dass man auch bei dem Tagesgeldkonto die besten Leistungen bekommen kann. Bisher hat die Bank seine Kunden schließlich zufrieden gestellt und konnte besonders mit dem Tagesgeldkonto und den guten Zinssätzen dort punkten.

Die Leistungen bei diesem Tagesgeldkonto sind einfach entscheiden. Schließlich bieten die meisten Banken dahingehend gute Tarife an, die auch mit einer Kreditkarte gekoppelt sind. Die freie Verfügbarkeit des Guthabens ist dort ebenfalls gegeben, was das Tagesgeldkonto auch auszeichnet. Natürlich ist das Tagesgeldkonto gebührenfrei und kann mit dem eigenen Girokonto gekoppelt werden. Die auf dem Konto gutgeschriebenen Zinsen werden durch die monatliche Gutschrift verzinst. Demnach entstehen dort auch keine Kündigungsfristen, sodass sich Kunden bei der an keine rechtlichen Kündigungsfristen halten muss.

Vergleichsrechner für den Weg zu einem guten Tagesgeldkonto
Es ist daher besonders wichtig, ein passendes Tagesgeldkonto zu finden. Aufgrund dessen sollte man einen Vergleichsrechner in Anspruch nehmen, der unter tagesgeldheute.com vorhanden ist. Dieser Rechner ist völlig kostenlos und zeigt einem einfach alle wichtigen Banken auf, bei denen es ein Tagesgeldkonto zu einem besonders guten Zinssatz gibt. Dieser kann sich schließlich von Bank zu Bank unterscheiden. Außerdem kann man mit dem Tagesgeldkonto Vergleich einfach klare Vorteile erhalten. Man bekommt somit alle Banken, Leistungen und vor allem auch Kosten auf einen Blick aufgelistet und kann sich somit ein einfaches Bild von der Materie machen.

Im Großen und Ganzen gibt es verschiedene Wege, um auch das Tagesgeldkonto der Banken kennenzulernen. In Kopplung mit einem Girokonto, welches ebenfalls gute Konditionen anbietet, kann man einfach nichts mehr falsch machen. Dementsprechend sollte der Vergleich einem helfen und einen guten Weg anbieten.

Zinssenkungen im Sommer 2016 – Neuzugang bietet 1,15 Prozent Sparzinsen

Der Sommer 2016 ist für Sparer ganz schön grau. Pünktlich zum 01. August 2016 haben mehrere Banken Zinssenkungen für ihre Tagesgeldprodukte angekündigt.

Die GEFA BANK hat ihren Zinssatz am Wochenende von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent gesenkt und fällt damit leider aus der Top10 raus.

Die Wüstenrot Direct-Bank hat die Tagesgeld-Promotion-Aktion zum heutigen 01.08.2016 eingestellt. Somit bietet das Tagesgeld-Produkt der Bank ab sofort nur noch 0,05 Prozentpunkte. Zuvor gab es für vier Monate einen Zinssatz von 0,80 Prozent. Mit Wegfall der Sonderkondition ist das Tagesgeld-Produkt der Wüstenrot für viele Sparer unattraktiv geworden und verlässt ebenfalls unsere aktuelle Top10.

Aber es gibt im August auch einen Lichtblick. Ganz neu in unserer Top10 ist ab sofort die Austrian Anadi Bank mit einem Spitzenzinssatz von 1,15 Prozent. Mehr Informationen und die komplette Top10 für das Tagesgeld gibt es hier.

Ausblick:
Im Oktober wird die DKB ihren Zinssatz von derzeit 0,60 Prozent für alle Geldbeträge bis 100.000 Euro auf 0,40 Prozent senken. Beträge über 100.000 Euro werden derzeit mit 0,30 Prozent verzinst, ab Oktober nur noch mit 0,15 Prozent. Attraktiv bleibt die DKB trotzdem weiterhin. Ein kostenloses Girokonto und eine kostenlose Kreditkarte lassen die Bank punkten.