DKB-Cash - Das kostenlose Girokonto vom Testsieger

Die Tagesgeld Top10

PlatzZinsenBankZinszahlungenHinweisLink
:: 1 ::1,40 %VW Bankmonatlichbis 50.000 Euro / 4 Monate ZinsgarantieHIER
:: 2 ::1,30 %Sberbank DirectvierteljährlichZinsgarantie bis 31.12.2014HIER
:: 3 ::1,30 %1822direktjährlichZinsgarantie bis 01.12.2014HIER
:: 4 ::1,30 %DAB Bankvierteljährlichbis 50.000 Euro / 6 Monate ZinsgarantieHIER
:: 5::1,25 %ING-Dibajährlich4 Monate Zinsgarantie ab VertragsabschlussHIER
:: 6 ::1,20 %Cortal Consorsvierteljährlichbis 50.000 Euro / 12 Monate ZinsgarantieHIER
:: 7 ::1,20 %MoneYouvierteljährlichHIER
:: 8 ::1,00 %GEFA Bankjährlich10.000 € MindestanlageHIER
:: 9 ::1,00 %VTB Direktbankvierteljährlichbietet attraktive Festgeld-AngeboteHIER
:: 10 ::0,90 %DKBmonatlichinkl. free Girokonto + KreditkarteHIER

Alle Angaben ohne Gewähr.

EZB senkt Leitzins überraschend auf fast Null Prozent

Foto: SP

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Überraschend aber nicht ganz unerwartet hat die Europäische Zentralbank heute im Rahmen ihrer monatlichen Sitzung den Leitzins auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt.
Erst im Juni wurde der Leitzins auf 0,15 Prozent gesenkt, ebenfalls bis dato ein Rekordtief.
Mit diesem Schritt haben nur die wenigsten Insider gerechnet. Dabei war die Sachlage klar: Viele Banken in der EU bunkern weiterhin Geld anstatt es zu verleihen. Auch die Wirtschaft spielt in weiten Teilen der EU nicht mit. Das von der EZB angestrebte Ziel, eine Inflation von knapp unter 2,00 Prozent zu erreichen ist weit verfehlt worden.
So hat die EZB gehandelt. Banken müssen ab sofort einen Rekordstrafzins von 0,2 Prozent zahlen, wenn Geld bei der EZB geparkt wird.
Die Sparer werden mit dem extrem niedrigen Leitzins von 0,05 Prozent langfristig dazu gedrängt Geld auszugeben und nicht zu sparen, dadurch wird die Inflation angetrieben.

Für manche Finanzexperten ist Deutschland das Opfer der jüngsten EZB-Entscheidung. Denn anders als in anderen Teilen von Europa boomt die deutsche Wirtschaft. Eine natürliche Inflation ist somit gegeben. Eine Leitzinssenkung trifft demnach insbesondere den „kleinen Mann“, der sein Erspartes in erster Linie vor der Inflation sichern möchte.

Es ist damit zu rechnen, dass die Tagesgeld-Zinsen in den nächsten Wochen weiter sinken werden. Auch Festgeldanlagen werden mit Sicherheit dem neuen Leitzins angepasst. Da Festgeld den entscheidenden Vorteil im Vergleich zu Tagesgeld hat, keinen dynamischen Zins zu besitzen, raten Sparexperten in diesen Tagen häufig zu Festgeldanlagen mit einem überschaubaren Zeitraum.
Unsere Top10 der Festgeld-Produkte bietet derzeit attraktive Angebote.

DKB senkt Sparzins auf 0,90 Prozent

Erstmalig in der Geschichte von tagesgeld-charts.de senkt die DKB den Zinssatz für das Tagesgeld auf unter 1,00 Prozent.
Ab dem 01.09.2014 wird das Tagesgeldprodukt der Deutschen Kreditbank mit nur noch 0,90 Prozent verzinst.
Damit fällt die DKB auf den letzten Platz, bleibt aber weiterhin interessant.
Denn auch zukünftig wird eine kostenlose Kreditkarte und ein verzinstes Girokonto angeboten. Das Girokonto wird ab September mit 0,1 Prozent verzinst und bleibt weiterhin frei von Kontoführungsgebühren. Auch ist es mit der DKB-Kreditkarte, welche von Visa gestellt wird, weiterhin möglich weltweit kostenfrei Bargeld abzuheben. Somit bleibt die DKB im Gesamtmix, trotz Zinssenkung, für Sparer sehr interessant. Und das nicht nur in unserer Tagesgeld Top10, auch in der Top10 der besten Girokonten ist die DKB vertreten.

Die Details:
– Girokonto: keine Gebühren, Verzinsung 0,1 Prozent
– Kreditkarte: keine Gebühren, Verzinsung 0,9 Prozent bis 300.000 Euro, danach 0,5 Prozent
– Für Giro- und Visakarte bei Bedarf kostenlose Zweit/Partnerkarte
– Bargeld kostenfrei weltweit an allen Visacard-Geldautomaten

Neues im August – Bank of Scotland geht – Sberbank direct kommt

Der August ist da und bringt einige Neuerungen für die tagesgeld-charts.de mit. Zum einen hat die Bank of Scotland angekündigt ihren Zinssatz  für das Tagesgeldkonto von bisher 1,10 Prozent am 07. August auf 0,80 Prozentpunkte zu senken. Damit fällt die Bank of Scotland erstmalig aus der aktuellen Top10 raus.

Erstmalig ist die Sberbank direckt im Tagesgeld-Vergleich vertreten.

Neu reingekommen ist die Sberbank Direct. Die russische Bank steigt sofort auf Platz 2 im Tagesgeldvergleich ein. Aktuell werden 1,30 Prozent Zinsen gezahlt. Der Zinssatz setzt sich aus 1,20 Prozent Normalzins und 0,10 Prozent Bonuszins für Neukunden zusammen.
Der aktuelle Zinssatz wird nach Angaben der Bank mindestens bis zum 31.12.2014 garantiert. Die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich.
Die Sberbank Direct ist zwar eine russische Bank, aber ihr deutschsprachiger Ableger, die Sberbank Europe AG hat ihren Sitz in Österreich und gehört damit auch der österreichischen Einlagensicherung an.
So sind 100.000 Euro pro Kunde im Fall einer Bankenpleite abgesichert.

MoneYou senkt im Juli die Sparzinsen

Die letzte Zinssenkung von MoneYou liegt schon ein paar Tage zurück. Anfang Januar haben wir über die letzte Zinssenkung berichtetet. Im unteren Diagramm lässt sich die Zinsentwicklung der letzten Monate nachvollziehen.

Nun steht die nächste Zinssenkung bevor. Am Donnerstag, den 03. Juli 2014 wird MoneYou den aktuellen Zinssatz von 1,30 Prozent auf 1,20 Prozent senken.

Mit dieser Zinssenkung fällt das Tagesgeldkonto von MoneYou tief in den tagesgeld-charts.de. Es geht von Platz 2 auf Platz 6 und das obwohl mehrere Banken derzeit den Zinssatz von 1,20 Prozent anbieten. Warum das? Viele Banken bieten derzeit eine Zinsgarantie ab Vertragsabschluss an und erhalten dadurch einen kleinen Bonus bei der Bewertung.
So bietet Cortal Consors gegenwärtig ebenfalls 1,20 Prozent Zinsen beim Tagesgeld an, spricht aber zeitgleich eine Zinsgarantie für 12 Monate aus.

Auch die Festgeldzinsen werden bei MoneYou angepasst.
Vertragslaufzeit 6 Monate: 1,30 Prozent, zuvor 1,40 Prozent.
Vertragslaufzeit: 12 Monate: 1,40 Prozent, zuvor 1,50 Prozent.

Die aktuelle Top10 im Festgeld findet sich hier.

 

EZB: Leitzins auf absolutes Rekordtief gesenkt – 0,15 Prozent

Einmal im Monat, in der Regel an einem Donnerstag um genau 13:45 Uhr gibt die EZB den aktuellen Leitzins im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Während in den letzten Monaten der Zins stabil auf 0,25 Prozentpunkte verblieben ist, gab es heute den großen Schock.
Es war wieder 13:45 Uhr als EZB-Chef Mario Draghi verkündet hat, dass der Leitzins auf ein erneutes Rekordtief gesenkt wurde. Ab sofort liegt der Leitzins der Europäischen Zentralbank bei 0,15 Prozentpunkten.

Der Einlagezins der EZB für Banken wurde zum ersten Mal in der Geschichte ins Minus gefahren. Ab sofort müssen Banken für ihre Anlagen 0,10 Prozent Zinsen zahlen.

Für die Sparer in Deutschland sind diese Nachrichten mehr als schlecht. Es ist davon auszugehen, dass die Tagesgeld-Zinsen in den kommenden Monaten weiter sinken werden. Auch Festgelt-Angebote werden vermutlich an Attraktivität deutlich verlieren.
Daher sind insbesondere Sparbriefe bzw. Festgeldangebote mit festen Zinssätzen in diesen Tagen beliebt. Noch gibt es mehr als 2,30 Zinsen für eine Geldanlage mit einer Laufzeit von 5 Jahren. Eine Übersicht der Top-Festgeld-Anlagen haben wir in unserer Top10 zusammengeführt.

Wie geht es jetzt weiter?
Die Frage ist nicht zu beantworten. Schauen wir nach Dänemark, so wird es am Himmel tief dunkel. Die dänische Notenbank hat bereits vor einiger Zeit den Leit- und Leih-Zins gesenkt. Die Folgen: Girokontoführungsgebühren sind gestiegen und Sparzinsen liegen nahezu bei Null Prozent.
Dies soll, nach den Worten von Mario Draghi als EZB-Chef in der Eurozone natürlich nicht passieren. Auszuschließen ist es aber nicht.
Ein weiteres Problem ist die Inflation. Schon heute ist es schwer die Inflation des Ersparten mit Hilfe von Zinsen zu verhindern.
In der Euro-Zone liegt die Inflation aktuell im Durchschnitt bei 0,70 Prozent. In Deutschland knapp über 1,10 Prozent.
Böse Zungen behaupten nun, Mario Draghi würde als Italiener vor allem auf Italien schauen. Denn dort liegt die Inflation aktuell bei 0,48 Prozent. Ein niedriger Leitzins kann in Italien tatsächlich die Wirtschaft ankurbeln. In Deutschland dagegen ist die Wirtschaft derzeit (noch – so muss man es sagen) gesund.